Quadratur des Kreises? So sollen jährliche Solar-Zubauraten bis 2026 um fast 200 Prozent zulegen
Heizung sei Dank? Anders als das glücklose Gebäudeenergiegesetz ist das neue „Solarpaket 1“ geräuschlos und skandalfrei über den Kabinettstisch gekommen und wurde am 16.8. als Gesetzesentwurf vorgelegt. Es ist daher immerhin wahrscheinlich, dass der Entwurf den Gesetzgebungsprozess vergleichsweise unbeschadet überstehen wird. Grund genug für uns, den Entwurf in einer Zusammenfassung Revue passieren zu lassen. Denn
Immobilienmärkte: Preisblase ade, hallo Einbruch?
Der Wohnungsbedarf und das Angebot auf den Immobilienmärkten sind immer mehr auseinandergedriftet: Insgesamt betrachtet gab (und gibt) es in Deutschland zu wenig (und entsprechend zu teuren) Wohnraum für zu viele Haushalte mit Wohnbedarf. Zwischen den Stühlen befindet sich der Bausektor, der schlicht nicht so viele neue (bezahlbare) Wohnungen realisieren konnte (und kann) wie rechnerisch nötig
Seriell, modular oder beides? Baukonzepte gegen den Wohnraummangel
Auf dem deutschen Wohnungsmarkt wird es zunehmend enger. Zu diesem Ergebnis kommt eine zu Beginn des Jahres veröffentlichte gemeinsame Studie des Pestel-Instituts und dem Bauforschungsinstituts ARGE. Demnach droht 2023 ein Rekord-Wohnungsmangel von über 700.000 fehlenden Wohnungen. Eine Lösung sieht die Bundesregierung im modularen und seriellen Bauen. Im März startet sie zusammen mit dem Spitzenverband der
Neubauförderung 2023: Mission accomplished – oder doch eher in den Sand gesetzt?
Im Jahr 2022 war die Neubauförderung geradezu ausgesetzt worden – bei einem aktuellen Genehmigungsminus von 36,1 Prozent weniger neuen Wohngebäuden in den ersten vier Monaten des Jahres liegt die Quittung dafür wohl bereits unübersehbar auf dem Tisch. Das Bundesbauministerium hat die im März gestartete Förderung für „klimafreundlichen Neubau“ seit Anfang Juni durch das Programm „Wohneigentum
Bauforderung der Verbände: Weniger Auflagen, klarere Förderung, mehr Bezahlbarkeit
Im Grunde haben alle Bundesregierungen der letzten zwanzig Jahre die Baupolitik stiefmütterlich behandelt (offenbar nach dem Motto: „Gebaut wird sowieso immer“). Der Rückgang im Neubau, der sich aktuell immer deutlicher abzeichnet, müsste das schlafende politische Dornröschen eigentlich unsanft wachrütteln: Vor allem im Wohnungsbau sorgt die brisante Mischung aus exorbitant steigenden Bau- und Zinskosten, steigenden Umweltauflagen,
Immobilienpreisvergleich in Arbeitsjahren: über 28.000 Stunden für eine Münchner Eigentumswohnung
Die Immobilienpreise sind gestiegen, die Zinsen ebenfalls – Eigentumswohnungen sind damit für die meisten Haushalte in Deutschland unerschwinglich geworden. Wie unerschwinglich, bleibt bei den üblichen Vergleichen von Indexwerten oder Quadratmeterpreisen inklusive Inflation jedoch zumindest für Nicht-Zahlenmenschen oder Nicht-Sparfüchse weitgehend abstrakt. Sehr viel anschaulicher ist eine Betrachtung der Lebenszeit, die Immobilienerwerber damit zubringen müssen, sich die
Bilanzsaison der Bauverbände gestartet: 2022 entpuppte sich vielfach als schwieriges Jahr
Traditional startet die Bilanzsaison der verschiedenen Bau- und baunahen Verbände im Frühling mit der Vorstellung der Jahresbilanz für das abgelaufene Jahr. Dabei wird deutlich, dass 2022 in der Jahresbetrachtung eher ein schwieriges Jahr für viele Bauakteure war. Gleich mehrere zentrale Verbände ziehen eine teils negative Bilanz für 2022 – zum Beispiel, was die realen Umsätze
Gebäudebestand: EU plant neue Effizienzstandards
Die EU drückt bei der Gebäudeeffizienz aufs Tempo: Ab 2028 sollen im Neubau nur noch Nullemissionshäuser erlaubt sein – und bei Maßnahmen im Gebäudebestand soll ab 2033 die Effizienzklasse D zum neuen Mindeststandard werden – so zumindest der jüngste Beschluss des zuständigen EU-Parlamentsausschusses. Schon im März will das Parlament darüber entscheiden und so die erste
Immobilien- und Neubaumarkt im Wohnungsbau gedrosselt – Erde an Lindner & Habeck
Der deutsche Immobilienboom mit Wohneinheiten aus dem Bestand lässt erkennbar nach – folgt man den Analysen und Zukunftsszenarien der Immobilienspezialisten wie jüngst Gewos, sieht es auch für die nahe Zukunft eher schlecht aus und auch der Neubausektor scheint weiter zu bröckeln. Von daher ist es kein Wunder, dass die Bauindustrie nervös wird – und die
Förderung der Heizungsoptimierung nochmals gekappt: Zäsur in der Gebäudeenergiepolitik?
Eine Nacht- und Nebelaktion wie aus dem Bilderbuch: Ohne Vorwarnung und ohne Übergangsfrist hat das Bundeministerium für Wirtschaft und Klimaschutz die in der BEG-Förderung festgelegten Einzelmaßnahmen für die Heizungsoptimierung deutlich zusammengestrichen. Beobachter mutmaßen, dass Robert Habecks Ministerium sich vorsorglich Luft verschaffen will, um die Wirkung der neuen Verordnung zur Sicherung der Energieversorgung abfedern zu können.
PRESSE: Grüne Baunachfrage: Nachhaltigkeit schlägt bekannte Marke
Düsseldorf, 23.09.2022: Nachhaltigkeit war bei Bauprodukten lange eine Art Zusatzeigenschaft für eine bestimmte als nachhaltig beworbene Sortimentsparte der Anbieter, während die Hauptmarke in der Regel ein konventionelles Produkt blieb. Doch neue Marktumfragen von BauInfoConsult zeigen, dass es sich mittlerweile beinahe umgekehrt verhält: So bevorzugt über die Hälfte der befragten 601 Bauprofis Bauprodukte, die Nachhaltigkeit versprechen
PRESSE: Bauprognose für den Wohnungsbau: erst ab 2023 geht es wieder aufwärts
Düsseldorf, 30.08.2022: Die Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt ist nach wie vor hoch. Der Wohnungsneubaumaschine lief daher lange wie am Schnürchen – selbst in der Coronakrise. Doch Verzögerungen bei den Bauleistungen und die permanente Teuerung der Baupreise haben es dem Branchenmusterkind schon 2021 zunehmend schwer gemacht. 2022 haben sich die Unsicherheiten noch intensiviert – und das
