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Welche Fachzeitschriften die Bauakteure am liebsten lesen

17 Dec

By: Alexander Faust

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Dass der Bau Old School ist, mag ein Klischee sein. Fest steht jedoch, dass die Branchenakteure nach wie vor nicht nur in der digitalen Welt unterwegs sind, um sich zu informieren, sondern auch schwarz auf weiß gedrucktes schätzen. Das zeigt unsere Erhebung zum Kommunikationsverhalten: Vor allem Architekturbüros nutzen intensiv Fachzeitschriften (90 Prozent) – bei den untersuchten Verarbeitergruppen rangieren die Leser zwischen einem Drittel und einem Fünftel. Dabei wurden auch die meistgelesenen Magazine abgefragt – hier erfahren Sie, wer auf dem Siegertreppchen gelandet ist. Die Ergebnisse der Bau-Kommunikationsstudie von BauInfoConsult verraten jedoch mehr als nur die unterschiedlichen Titel, sondern zeigen auch die Bandbreite und Intensität des traditionellen Medienkonsums am Bau – ob Katalog, Broschüre oder Radio.

Fast alle Architektinnen und Architekten (90 Prozent der Befragten) lesen Fachzeitschriften, Die Leserschaft sucht vor allem nach Inspiration für das eigene Schaffen (z. B. durch Referenzen) sowie aktuelle Informationen zu Gesetzen und Normen. Bei den Verarbeitern gehört nur jede dritte Person (Bauunternehmen, Elektroinstallationsbetriebe) bzw. jede fünfte Person (SHK-Installationsbetriebe) zur Leserschaft von Fachzeitschriften. Auch hier werden vor allem Inspiration, aber auch Branchennachrichten besonders geschätzt.

Die Top-Titel pro Zielgruppe in der Erhebung für 2025 waren jeweils:

  • Deutsches Architektenblatt – Architekturbüros
  • Bauzeitung – Bauunternehmen
  • Das Elektrohandwerk – Elektroinstallationsfirmen
  • IKZ Haustechnik- SHK-Instalaltionsfirmen

Nicht nur Fachzeitschriften werden geschätzt – auch andere traditionelle Medien spielen eine Rolle

Generell gelten andere schriftliche Quellen wie Herstellerkataloge oder Broschüren bei den Zielgruppen als ebenfalls wichtige (und vor allem für die Verarbeiterzielgruppen auch: wichtigere) traditionelle Printmedien. Bei den SHK-Betrieben wurde mit der Radionutzung außerdem ein weiteres klassisches Medium abgefragt. Mehr als jede dritte befragte Person aus dem SHK-Segment gibt an, während der Arbeit Radio zu hören – dabei überwiegen lokale, regionale und bundesländertypische Sender.

Über die Untersuchung

Das Orientierungs-, Informations- und Mediennutzungsverhalten bei insgesamt 501 Architekturbüros, Bauunternehmen, Elektro- sowie SHK-Installationsfirmen werden im Kommunikationsmonitor 2025 durch repräsentative Umfrageergebnisse dargelegt. Auf einer breiten Datenbasis enthält der Bericht ausführliche Informationen zum Kommunikations- und Informationsverhalten in der Branche:

  • Nutzung und Bewertung von Informationsquellen
  • Informationsrecherche im Internet
  • Webseiten von Herstellern
  • Besuch von Messen
  • Informationen durch persönlichen Kontakt (Messen, Außendienst)
  • Fachzeitschriften & Radio
  • Social Media-Nutzung
  • Gebrauch von Apps

Der Kommunikationsmonitor kann für 1.450 € zzgl. MwSt. bei BauInfoConsult bezogen werden.

 

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