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Social Media in der Baubranche 2026: mehr Nutzer, mehr Professionalität

21 Jul

By: Alexander Faust

Marketing / Pressemitteilungen

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Düsseldorf, 21.07.2026: Social Media sind längst kein exotischer Aufreger mehr, sondern ein Standard für 95 Prozent der deutschen User ab 16 Jahren. Auch in der Bauwirtschaft sind Betriebe ohne eigenes Social Media-Profil mittlerweile die Exoten und nicht umgekehrt. Die Studie Kommunikationsmonitor 2026 von BauInfoConsult untersucht zum neunten Mal seit 2012 das Verhältnis der Baubranche zu Social Media. Und eins ist klar: Das Social Media-Verhalten der Bau- und Planungsfirmen hat sich in den letzten 14 Jahren deutlich professionalisiert. Vorbei sind z. B. die Zeiten, in denen Social Media-Profile von Baubetrieben mehr oder weniger privates Hobby waren. Die beruflichen Profile werden mehrheitlich auch beruflich genutzt – und von mehr als einem Drittel mit eigener Marketing-Agenda. Die Studie macht in einer Analyse von acht sozialen Netzwerken mit Relevanz für berufliche Bau-User außerdem deutlich, welche Profile überwiegend passiv und als Informationsquelle genutzt werden und wo es vornehmlich um Selbstrepräsentation bei Zielgruppen und Kontakten geht.

Fast neun von zehn Bauakteuren mit Social Media-Aktivitäten

Das Düsseldorfer Marktforschungsunternehmen BauInfoConsult har im April und Mai 2026 400 Architekturbüros, Bauunternehmen, Dachdecker- und Zimmererbetriebe, Maler- und Trockenbau- sowie SHK-Installationsfirmen in telefonischen Interviews befragt, welche sozialen Netzwerke sie nutzen und zu welchen Zwecken. Bei den Bauakteuren hat sich die Social Media-Präsenz im Vergleich zu der allerersten Erhebung im Jahr 2012 mehr als verdoppelt und liegt derzeit bei 86 Prozent der Befragten mit mindestens einem Social Media-Profil. Dabei haben die Bauakteure im Schnitt 2,5 Profile pro Kopf – das sind zwar weniger als im gesamtdeutschen Durchschnitt (5,11 Profile in verschiedenen Netzwerken pro Person ab 16) – doch wenn man bedenkt, dass wir in der aktuellen Erhebung explizit nach der beruflichen Nutzung gefragt haben, ist das schon ein recht ordentlicher Schnitt, der auf eine intensive Nutzung hindeutet.

Egal, wie dein Nutzerprofil aussieht: Du hast sehr wahrscheinlich ein Social Media-Profil

Die Studie untersucht das Informationsverhalten der Bauakteure auch hinsichtlich ihrer Medienpräferenzen. So differenzieren wir aufgrund der Vorlieben und des Verhaltens der Befragten zwischen Digitalaffinen, persönlichen Netzwerkern, Print-Orientierten und Social Web-Sozialisierten. Bemerkenswert ist jedoch in Bezug auf die Social Media-Verwendung: Wenn es darum geht, ob Bauakteure ein Social Media-Profil haben, unterscheiden sich die Bauakteure mit verschiedenen Medienprioritäten kaum voneinander.

Sehr bewusstes Cross-Media-Verhalten: verschiedene Netzwerke werden für verschiedene Zwecke genutzt

Natürlich hängt deshalb nicht jeder ständig am Smartphone und daddelt auf Social Media-Profilen herum. So gibt es auch am Bau „Karteileichen“-Profile. Doch die regelmäßige und bewusste berufliche Nutzung mag nicht die Regel sein – sie ist aber auch keine seltene Ausnahme mehr. Es kommt allerdings auf die Plattform an: Wie die Detailergebnisse für die verschiedenen sozialen Netzwerke zeigen, unterscheiden sich die Aktivitäten der Bauprofis je nach Netzwerk-Charakter deutlich. Dabei halten sich eher passive Nutzung als Konsument (z. B. Informationen oder Profilen folgen) und aktive Marketingaktivitäten (z. B. Selbstdarstellung durch Posts) in der Regel die Waage.

Ein sehr deutliches Drittel greift auf Social Media dabei auch für das eigene Marketing zurück. Mehr als ein Drittel der Bauakteure (38 Prozent) geben an, ihre Social Media-Aktivitäten bewusst für Marketingzwecke zu betreiben – wobei vor allem Maler- und Trockenbaubetriebe, gefolgt von SHK-Handwerksfirmen, eine bewusste Social Media-Strategie verfolgen.

Wer schreibt, bleibt – auch Old Schooler sind auf Social Media aktiv

Unterschiede zwischen den verschiedenen Mediennutzertypen werden vor allem dort sichtbar, wo es um die konkrete Nutzung von Social Media geht: Demnach sind neben den sozial-interaktiven allerdings vor allem die print-affinen Bauakteure bei Social Media mit Marketingaktivitäten beschäftigt (offensichtlich gilt die alte Druck-Weisheit „Wer schreibt, bleibt“ auch für Postings im digitalen Raum).

Über die Untersuchung

Die aktuellen Entwicklungen im Kommunikations- und Orientierungsverhalten bei insgesamt 400 Architekturbüros, Bauunternehmen, Dachdecker- und Zimmererbetrieben, Maler- und Trockenbau- sowie SHK-Installationsfirmen werden im Kommunikationsmonitor 2026 durch repräsentative Umfrageergebnisse dargelegt. Auf einer breiten Datenbasis enthält der Bericht ausführliche Informationen zum Kommunikations- und Informationsverhalten in der Branche:

  • Nutzung und Bewertung von Informationsquellen
  • Informationsrecherche im Internet & KI-Nutzung
  • Informationsverhalten je nach Produktgruppe/Bausgement
  • Webseiten von Herstellern
  • Informationen durch persönlichen Kontakt (Messen, Außendienst)
  • Fachzeitschriftennutzung & Top-Fachzeitschriften je Zielgruppe
  • Social Media-Nutzung:
    • WhatsApp
    • Instagram
    • YouTube
    • Facebook
    • LinkedIn
    • Xing
    • TikTok
    • X
  • Gebrauch von Apps
  • Entwicklung seit 2012

Der neue Kommunikationsmonitor von BauInfoConsult kann für 1.450 € zzgl. MwSt. bei BauInfoConsult bezogen werden.

Über BauInfoConsult

BauInfoConsult ist ein auf die Bau-, Installations- und Immobilienbranche spezialisiertes Unternehmen. Wir analysieren laufend Marktdaten und Informationen zur deutschen Baubranche und erstellen auf Grundlage eigener Markterhebungen Analysen und Prognosen zu aktuellen Bautrends und Entwicklungen, die als Grundlage für Ihre marktrelevanten Entscheidungen herangezogen werden können. Um immer einen Überblick über aktuelle Marktentwicklungen zu haben, können Sie sich auf www.bauinfoconsult.de für unseren kostenlosen Newsletter einschreiben.

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