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Fachkräftemangel am Bau 2026: bei 41 Prozent der Firmen wird es richtig eng

31 Aug

By: Alexander Faust

Pressemitteilungen / Trends

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Düsseldorf, 31.08.2026: Dass in der Baubranche ein Gespenst umgeht – und zwar ein Gespenst namens Fachkräftemangel – das ist mittlerweile nicht einfach nur noch eine ziemlich abgedroschene Phrase, sondern schlicht falsch: Das vermeintliche Gespenst ist (leider) quicklebendig. In unserer Trendanalyse für 2026 und 2027 dominiert der Fachkräftemangel mit Abstand die Liste der Themen, die Verarbeiter und Hersteller aus der Baubranche am meisten umtreiben. Und das auch ganz konkret: Wir haben die Probe aufs Exempel gemacht und Bauunternehmen nach dem Ausmaß der fehlenden Fachkräfte gefragt, das sie bei den Unternehmen beobachten, mit denen sie zusammenarbeiten. Nicht weniger als 96 Prozent der Unternehmen beobachten Fachkräftemangel bei ihren Partnerfirmen – und 41 Prozent sogar gravierenden. In welche Berufsgruppen fehlt am meisten Personal?   

Fachkräftemangel und demografischer Wandel gehörten lange zu den eher abstrakten Themen, mit denen man im Alltag nur sporadisch Kontakt hatte. Davon sind die Bauunternehmen mittlerweile weit entfernt – Personalengpässe prägen längst ihre Projektarbeit. Das zeigen die Ergebnisse einer Anfang 2026 durchgeführten Telefonumfrage unter 125 Bauunternehmen in Deutschland, die in der neuen Jahresanalyse von BauInfoConsult veröffentlicht werden. Fast alle Unternehmen, mit denen die Befragten zu tun haben, haben mit dem Problem zu kämpfen.

Als „extrem“ nehmen 16 Prozent der befragten Firmen den Fachkräftemangel ihrer Partner wahr – am anderen Ende des Spektrums (nur „ein wenig“ Probleme mit fehlendem Personal) sind es 18 Prozent. In der Mitte der beiden Einschätzungen („moderate“ bzw. „einige“ Probleme) ist jeweils ein starkes Viertel der Unternehmen angesiedelt.

Dabei beobachten die Bauunternehmen Fachkräfteengpässe bei Firmen über alle Gewerkgrenzen hinweg. So sind Berufe wie Maurer, Zimmerer, Bautischler sowie Beton- und Schalungsbauer am rarsten gesät. Aber auch im Maler- Dachdecker-, SHK- und Elektrohandwerk gehören fehlende Fachkräfte laut den Erfahrungen der befragten keineswegs zu den Ausnahmen.

Kein Kraut gewachsen? Bauunternehmen hoffen auf Innovationsschub

Bei den Rezepten gegen den Fachkräftemangel sind den ebenso offensichtlichen wie wichtigen Lösungswegen (die Berufe attraktiver machen, mehr Azubis gewinnen) durch die rückläufige Demografie natürliche Grenzen gesetzt. Viele Bauunternehmen in unserer Befragung hoffen darauf, das technische Innovationen zumindest die Folgen der Demografiedelle etwas abmildern können. Dabei setzen die Bauprofis vor allem auf Vorfertigung, Robotik, Automatisierung und digitale Planungstools.

Über die Untersuchung

Ergebnisse von telefonischen Befragungen unter ca. 400 Marktakteuren wie Bauunternehmen, Architekturbüros, Dachdecker- und Zimmerer-, Maler-, Trockenbau- und SHK-Handwerksbetrieben sowie von 40 Online-Interviews mit Herstellern von Baustoffen und Installationsmaterialien fließen in die in Kürze erscheinende neue „Jahresanalyse Deutschland 2026/2027“ mit ein, die umfassende Baukonjunktur- und Bautrendstudie von BauInfoConsult zu den aktuellen Entwicklungen in der Bau- und Installationsbranche in Deutschland.

Auf Grundlage von eigener Marktforschung und Desk Research werden Trends und Entwicklungen aus der Branche übersichtlich aufbereitet und behandelt auf ca. 200 Seiten mit 257 Grafiken und Tabellen u.a. die folgenden Themen:

 Hochbauprognose 2027 und 2028 (regional/bundesweit)

  • Trends am Bau 2026/2027
  • Fachkräftemangel und die Folgen
  • Fehlerkosten und Fehlerkultur am Bau
  • Nachhaltiges Bauen und Wärmewende
  • Künstliche Intelligenz und Baustoffbranche
  • Digitales Bauen, Smart Building, Sensorik, BIM
  • Baukonjunktur I: Genehmigungen und Fertigstellungen im Wohnungsbau
  • Baukonjunktur II: Genehmigungen und Fertigstellungen im Nichtwohnungsbau
  • Potenziale Modernisierung & Sanierung
  • Marketing und Budget in der Baustoffindustrie
  • Einkaufs- und Distributionstrends in der Bauwirtschaft
  • Demografie und Bauen
  • Immobilienmarkt
  • Tief- und Straßenbau
  • Gesamtwirtschaftliche Entwicklungen
  • Chancen und Grenzen des Bürokratieabbaus als Bau-Booster

Die vollständige Jahresanalyse inklusive aktueller Marktprognosen ist in wenigen Wochen im PDF-Format zum Preis von 750 € zzgl. MwSt. erhältlich.

Über BauInfoConsult

BauInfoConsult ist ein auf die Bau-, Installations- und Immobilienbranche spezialisiertes Unternehmen. Wir analysieren laufend Marktdaten und Informationen zur deutschen Baubranche und erstellen auf Grundlage eigener Markterhebungen Analysen und Prognosen zu aktuellen Bautrends und Entwicklungen, die als Grundlage für Ihre marktrelevanten Entscheidungen herangezogen werden können. Um immer einen Überblick über aktuelle Marktentwicklungen zu haben, können Sie sich auf www.bauinfoconsult.de für unseren kostenlosen Newsletter einschreiben.

 

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