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Die Baustoffindustrie findet: Das Sondervermögen hilft uns kaum

25 Aug

By: Alexander Faust

Pressemitteilungen / Wirtschaft

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Düsseldorf, 25.08.2026: Das deutscher Staatsdefizit ist im ersten Halbjahr deutlich gestiegen – ein ebenso erwartbarer wie eindeutiger Grund sind die zusätzlichen Ausgaben für das Investitionssondervermögen, von dem nicht zuletzt die Bauwirtschaft profitiert. Eine Erhebung von BauInfoConsult ergibt jedoch: Das Sondervermögen der Bundesregierung sorgt in der Baustoffbranche kaum für Optimismus. So rechnen zwar 18 Prozent der von BauInfoConsult online befragten Hersteller von Baumaterial voll und ganz damit, dass das Sondervermögen Investitionen anstößt, von den sie als Hersteller bereits 2026 profitieren können. Eine überwältigende Mehrheit bleibt allerdings skeptisch. Woran liegt diese fundamentale Nüchternheit, was die größte (bau)konjunkturelle Maßnahme der Bundesregierung angeht?

Immerhin 43 Prozent können sich zumindest sehr eingeschränkt vorstellen, dass durch das Sondervermögen bereits 2026 Bauinvestitionen angestoßen werden, von denen das eigene Unternehmen im laufenden Jahr profitieren kann. Nicht den Hauch eines positiven Effekts rechnet sich ein Drittel (33 Prozent) aus.

Viele Hochbaulieferanten bleiben auf dem Teppich

Die in der Wirtschaft allgemein weitverbreitete Enttäuschung über das allzu gemächliche Reformtempo in Deutschland könnte seinen Anteil an dieser harschen Einschätzung haben. Aber natürlich liegt es auch daran, dass sich für viele hochbaulastigen Lieferantensegmente durch die Infrastrukturmaßnahmen der öffentlichen Hand realistisch weniger Chancen ergeben – so kommt es zu Skepsis insbesondere bei Herstellern aus den Bereichen Ausbau, Außenwand, Küche, Türen und Tore oder Badezimmer.

Gleichzeitig erhoffen sich Segmente wie Rohbaustoffe und Elektroinstallationsmaterial durch die Maßnahmen 2026 einen gewissen Aufschwung. Aber auch in einigen Hochbausegmenten (etwa im Bereich Heizung) versprechen sich manche Befragte 2026 positive Sondervermögens-Effekte. Das könnte nicht zuletzt an den mit dem Sondervermögen verbundenen aufgestockten Mitteln für Schulen, Kitas oder Verwaltungsbauten liegen, die manchmal übersehen werden).

Über die Untersuchung

Ergebnisse von 40 Online-Interviews mit Herstellern von Baustoffen und Installationsmaterialien sowie von telefonischen Befragungen unter ca. 400 Marktakteuren wie Bauunternehmen, Architekturbüros, Dachdecker- und Zimmerer-, Maler-, Trockenbau- und SHK-Handwerksbetrieben fließen in die in Kürze erscheinende neue „Jahresanalyse Deutschland 2026/2027“ mit ein, die umfassende Baukonjunktur- und Bautrendstudie von BauInfoConsult zu den aktuellen Entwicklungen in der Bau- und Installationsbranche in Deutschland.

Auf Grundlage von eigener Marktforschung und Desk Research werden Trends und Entwicklungen aus der Branche übersichtlich aufbereitet und behandelt auf ca. 200 Seiten mit 257 Grafiken und Tabellen u.a. die folgenden Themen:

  •  Hochbauprognose 2027 und 2028 (regional/bundesweit)
  • Trends am Bau 2026/2027
  • Fachkräftemangel und die Folgen
  • Fehlerkosten und Fehlerkultur am Bau
  • Nachhaltiges Bauen und Wärmewende
  • Künstliche Intelligenz und Baustoffbranche
  • Digitales Bauen, Smart Building, Sensorik, BIM
  • Baukonjunktur I: Genehmigungen und Fertigstellungen im Wohnungsbau
  • Baukonjunktur II: Genehmigungen und Fertigstellungen im Nichtwohnungsbau
  • Potenziale Modernisierung & Sanierung
  • Marketing und Budget in der Baustoffindustrie
  • Einkaufs- und Distributionstrends in der Bauwirtschaft
  • Demografie und Bauen
  • Immobilienmarkt
  • Tief- und Straßenbau
  • Gesamtwirtschaftliche Entwicklungen
  • Chancen und Grenzen des Bürokratieabbaus als Bau-Booster

Die vollständige Jahresanalyse inklusive aktueller Marktprognosen ist in wenigen Wochen  im PDF-Format zum Preis von 750 € zzgl. MwSt. erhältlich.

Über BauInfoConsult

BauInfoConsult ist ein auf die Bau-, Installations- und Immobilienbranche spezialisiertes Unternehmen. Wir analysieren laufend Marktdaten und Informationen zur deutschen Baubranche und erstellen auf Grundlage eigener Markterhebungen Analysen und Prognosen zu aktuellen Bautrends und Entwicklungen, die als Grundlage für Ihre marktrelevanten Entscheidungen herangezogen werden können. Um immer einen Überblick über aktuelle Marktentwicklungen zu haben, können Sie sich auf www.bauinfoconsult.de für unseren kostenlosen Newsletter einschreiben.

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