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Customer Journey: Woher kommt der Anstoß für Modernisierungen von Fenstern und Türen?

Die Anlässe für die Modernisierung von Fenstern und Türen sind vielfältig: von der notwendigen Reparatur bei einer Beschädigung bis hin zum kompletten Ausstauch aus ästhetischen Gründen. Doch wer bringt den Stein ins Rollen sich an die Modernisierung von Fenstern und Türen zu begeben? Der Fachhandwerker? Man selbst oder vielleicht doch der Baumarktbesuch? Neue Studienergebnisse zeigen, dass zum Beginn der Customer Journey im Fenster- und Türensegment nur eine Handvoll von Akteuren tatsächlich ernsthaft in Frage kommen den ersten Anstoß zur Modernisierung zu geben.

In der aktuellen Modernisierungsstudie wurden für die gängigsten Modernisierungsbereiche unter anderem die Customer Journey bei sanierungswilligen Endverbrauchern untersucht – darunter auch  das Fenster- und Türensegment. Dabei zeigt sich, dass der erste Anstoß von Fenster- und Türenmodernisierungen vor allem vom Modernisierer selbst kommt (zu 44 Prozent). Doch auch andere Akteure haben einen relativ großen Einfluss auf den Start der Customer Journey, wie unsere Abonnenten im folgenden Artikel erfahren können.

Im Abonnententeil:
– Starpunkt Customer Journey: Initiatoren/Anstoß für die Modernisierung im Bereich der Fenster- und Türen

Wie die Ergebnisse zeigen, kommt der Modernisierungsanstoß innerhalb der Customer Journey zum einen aus dem engeren persönlichen Umfeld – sprich: von den Modernisierern selbst (44 Prozent), ihren Partnern (24 Prozent) sowie ihren Familie und ihrem Bekanntenkreis (16 Prozent).

Daneben sind jedoch auch die Gruppe der Handwerksprofis (27 Prozent) mit ihren professionellen Ansprechpartnern – vor allem aus dem Fachhandwerk, wie etwa Fenster- und Türenbauer oder Schreiner – relevant, wenn es darum geht den Stein des Anstoßes zu  Modernisierungsmaßnahmen ins Rollen zu bringen. Dabei zeigen die Ergebnisse, dass es gerade in diesem Punkt regionale Unterschiede gibt. So haben 45 Prozent der Fenster- und Türsanierer aus den südlichen Bundesländern die ersten Anstöße zur Maßnahme vom Fachhandwerker erhalten, während es im Norden gerade mal 14 Prozent waren.

Ein Besuch im Handel, egal ob nun im Baumarkt (18 Prozent) oder direkt beim Fachhändler (17 Prozent), spielt zumindest als Initiator bei einigen Modernisierern ebenfalls ein Rolle – wenn auch eher eine kleine.

Noch weniger von Gewicht sind zu Beginn der Customer Journey die verschiedenen Informationsangebote aus Internet oder klassischen Medien. So werden beispielsweise die Webseiten von Herstellern oder Händlern (8 Prozent), Webseiten mit Verbraucher-Tipps zum Thema Modernisierung (5 Prozent) oder Beiträge oder Posts in Social Media (3 Prozent) als Ausgangspunkt für Modernisierungsmaßnahmen bei Fenstern und Türen gesehen. Auch die klassischen Medien – wie etwa Fernsehsendungen (6 Prozent), Messebesuche (5 Prozent) oder Werbeanzeigen im öffentlichen Raum (2 Prozent) – taugen als Initiatoren in diesem speziellen Zusammenhang eher weniger, um Modernisierer zu überzeugen in Aktion zu treten.

Über die Studie
Die Informationen stammen aus der aktuellen Studie „Der deutsche Modernisierungsmarkt 2020“, mit der BauInfoConsult den Markt für private Wohnungsmodernisierung erstmals umfassend durchleuchtet. Auf repräsentativer Basis (513 deutschlandweite Online-Interviews zum Modernisierungsverhalten privater Haushalte) behandelt die Studie unter anderem Themen wie:

  • privates Modernisierungsvolumen 2019 nach Kernsegmenten
  • Prognosen des Modernisierungsvolumens 2020 und 2021
  • konkrete Maßnahmen/Bauteilmodernisierungen
  • Hauptgründe für Modernisierungsmaßnahmen („Key Drivers“)
  • Trendeinflüsse für Modernisierungen im Detail
  • Customer Journey & Ausführungsphase
  • Trends und Entwicklungen (Einflüsse Klimadiskussion, Wohnsituation, Investitionspläne)

Im Detail geht es in der Studie um die Segmente Heizung, Dach- und Fassadendämmung & -erneuerung, Fußböden & Fliesen, Fenster & Türen, Sonnenschutz, Badezimmer, Küche, Malerarbeiten, Trocken & Innenausbau sowie Smart Home. Die Studie „Der deutsche Modernisierungsmarkt 2020“ kann ab sofort zum Preis von 999 € zzgl. MwSt. bei BauInfoConsult bestellt werden. Mehr Informationen erhalten Sie von Alexander Faust und Christian Packwitz unter 0211 301 559-10 oder per E-Mail an info@bauinfoconsult.de.

Publiziert im Februar 2020